Credo

Staffelwallfahrt von Köln nach Berlin

Köln. Im Rahmen des Papstbesuches Benedikt XIV organisiert der Berliner Verein Credo eine Staffelwallfahrt von Köln nach Berlin. Über 30 Stationen werden angepilgert. Mit dabei ist ein großer Fisch.

Das schöne Wetter lockte heute Kölner und Touristen auf den Vorplatz des Doms. Während Künstler ihren Kreativitätserguss auf den Steinplatten freien Lauf ließen, knetete ein Clown bunte Luftballontiere für die Kinder und die Touristen schossen unaufhörlich Bilder von den standhaften Männern und Frauen in Silber und Gold. Christoph Lehmann, Vorsitzender des Berliner Credo Vereins, trug gemeinsam mit den Credo Mitgliedern einen großen blau-weißen Fisch über den Vorplatz, hinein in den kühlen Dom. Die kleine Prozession aus Credo Mitgliedern und den ersten Pilgern schritt zu dem Hochaltar. Dort eröffneten Christoph Lehmann und der Erzbischof Joachim Kardinal Meisner offiziell die Pilgerreise. Nach einigen Lesungen aus dem Psalm und dem Johannes Evangelium, wurde gemeinsam gesungen und gebetet. Die kleine Messe schloss mit dem eigens für die Wallfahrt komponierte Credo-Lied und einem gemeinsamen Gang um den Dreikönigsschrein, welcher der offizielle Startschuss für die Wallfahrtreise war. Der Erzbischoff erbittete noch den Reisesegen für die Pilger und schloss augenzwinkernd mit den Worten „Geht in Frieden – aber nicht so schnell.“ Danach pilgerten Jung und Alt zu der ersten Station nach Köln-Kalk.

Der Credo e.V. in Berlin ist eine Gruppe von Katholiken, die über den christlichen Glauben reden möchten. Christoph Lehmann, Vorsitzender des Berliner Credo Vereins, war der Initiator des Volksentscheids Pro Reli in Berlin, bei dem es um Religionsunterricht an Berliner Schulen ging. Credo möchte Menschen zum Nachdenken anregen und zum Gespräch über den Glauben. Wie bereits der Vereinsname verrät steht der Glaube im Zentrum, denn Credo ist lateinisch für "Ich glaube".

Anlässlich des Besuches Papst Benedikts XVI. hatte sich Credo eine Wallfahrt von Köln nach Berlin einfallen lassen. Damit wolle man aber nicht nur den Papst würdigen, sondern auch dem ehemaligen Kölner Kardinal Woelki, der jetzt Bischof in Berlin wird, so Christoph Lehmann. Ein ständiger Begleiter und Mitpilger ist ein großer unechter Fisch, Zeichen des Credo Vereins, der Wallfahrt und des christlichen Glaubens. Über 30 Etappen, die meist 20 bis 30 Kilometer lang sind, werden angepilgert. Auf der Reise begleitet ein Team und zwei Pkw’s die Wandernden. Die Wallfahrt startete heute Nachmittag in Köln und wird am 21.09.2011 in Berlin enden, wo der neue Berliner Erzbischof Woelki die Pilgergruppe empfängt. Die letzte Station soll mit dem Papst und anderen Gläubigen im Olympia-Stadion in Berlin gefeiert werden.

Quelle: report-k.de - Kölns Internetzeitung

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